Nun haben wir schon wieder eine Veranstaltung mit einem Rednerpult und ich habe noch ganz schlechte Erinnerungen an das letzte Mal. Sobald ich den Pegel der Kondensatormikrofone erhöht habe, hat ein Ohrenbetäubendes Pfeifkonzert begonnen. Mit einigen Filtern und anderen Tricks haben wir das Pfeifkonzert beenden können. Schlussendlich waren die Mikros derartig beschnitten, dass der Redner sehr deutlich zu hören war, aber nicht mehr schön klang. Die Tagungsgäste hat es nicht gestört, aber mein innerer Monk hatte Brechreiz.
Nun haben wir uns bei der letzten Veranstaltung mit zwei the t.bone SC 140 und einem Vorschulchor nicht lumpen lassen und haben erstmals die Feedback-Detection im Lautsprechermanagement verwendet. …mit Erfolg.
In der Regel verwenden wir aber bei kleineren Veranstaltungen ein kleines Midas MR12. Der ein oder andere mag jetzt schmunzeln. Aber mit ein paar Tricks, kann der Mixzwerg richtig viel. Manchmal ist der Lösungsansatz nur nicht ganz so konventionell.
Für die nun folgende Veranstaltung mit Rednerpult, wird uns auch das Midas MR12 begleiten.
Über die App Mixing Station kann man eine Feedback-Detection nutzen. Diese habe ich bereits im Proberaum erfolgreich getestet. Laut Beschreibung ist sie nur für die Monitorwege gedacht. Mit ein wenig Routing kann man aber auch mehrere Mikrofone gleichzeitig bearbeiten und diese auf den Master schicken. Wie das ganze im Live-Betrieb funktioniert und wie man sie konfiguriert, werde ich dann nach der Veranstaltung berichten.
