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Das wurde ja mal Zeit – Endlich gibts auch was zu sehen.

(Stanton t.120, Vestax VCI 300 MKII, Urbanears Zinken, Ortofon Concorde Scratch, Macbook Pro, VirtualDJ PRO Infinity) Foto: 14.04.2021 by Taktfabrik.

Musikervokabeln

MuggeMusikalisches GelegenheitsGeschäft

P.A.Public Address – Damit ist immer die Anlage gemeint.

FOHFront Of House – Das ist das gemütliche (meist beschattete) Plätzchen wo der Tontechniker und der Lichttyp ihr Domizil während der Veranstaltung aufgeschlagen haben. Üblicherweise ist das aufgrund der Sicht und der Akustik inmitten des Publikum oder gegenüber der Bühne. Es gibt auch FOH-Plätze auf der Bühne oder seitlich davon. Aber da sitzen dann die Superprofis, die den Sound und das Licht aus Sichtweise des Publikum über Winkelfunktionen und Brillenreflexion berechnen können.

Radio – siehe P.A. – so wie ein Biker zu seiner 1100er BMW “Moped” sagt.

Geschlechtsumwandler – auch Genderchanger genannt. Das ist ein Doppelstecker, der aus einer Buchse einen Stecker macht. Die Stecker und Buchsen in der Veranstaltungstechnik fühlen sich durch ihre M- oder W-Eigenschaft wenig benachteiligt. Daher wurden seitens der Stecker und Buchsen bis jetzt keine neutralen Verbindungen gefordert. Vorstellbar wäre in dem Fall nur die beidseitige Stecker-/Buchsenkombination.

Max – so nenne ich meinen Lieblingstontechniker.

Schlafanzug – Das sind die Hauben für Lautsprecher oder andere Technik. Ich hatte lange Zeit einen Schlafanzug für mein Notebook. …von Mutti selbstgenäht aus weinrotem Samt.

Cases und Racks – Das sind die schweren Kisten mit den Alukanten, die bei Max immer groß und schwer sein müssen. Üblicherweise sind 19 Zoll-Racks für die P.A.-Verstärkerkomponenten und Cases die Transportkisten für Kabel, Mischpulte, Befestigungsmaterial und alles weitere was die Kisten schwerer macht. Max hat bestimmt auch ein Case für Betonplatten. …nicht lachen!!! – sowas braucht man auch zur Beschwerung.

Und schon wieder bleibt die Technik im Keller stehen

Es kam wie es kommen musste… Wie man im vorherigen Beitrag lesen konnte, war es eigentlich nur eine logische Folge.
Wie die Statistiken zustande gekommen sind und ob das alles nötig ist, darüber kann man lang diskutieren. Fakt ist: Die Musik bleibt aus und die Beine dürfen nur noch im Wohnzimmer zur Musik zappeln.
Was machen wir nun? Mir fällt da eine ganze Menge ein, wie man die Zeit sinnvoll nutzen kann. Daher gibt es hier nur Stichpunkte:

  • die Musiksammlung mal wieder entrümpeln und/oder sortieren
  • Playlists für die Hintergrundmusik oder Programmabschnitte erstellen
  • sich mit dem Produzieren eigener Tracks beschäftigen
  • die Technik UND AUCH DIE KABEL putzen und prüfen
  • eventuelle kleine Reparaturen bzw. Schönheitsreparaturen durchführen
  • alte Technik in der Bucht bzw. bei Kleinanzeigen einstellen (muss ich dringend machen)
  • neue Technik (gebraucht) zulegen. – Die Preise sind ja gerade gut.
  • eine Website oder Facebook-Seite erstellen bzw. pflegen
  • Promotion vorbereiten (Aufkleber, Shirts, Banner, Flyer, etc.)
  • DJ-Sets produzieren und veröffentlichen (Achtung!!! Urheberrecht beachten)
  • Live-Streams anbieten

Zu tun gibt es also doch genug. Und Dir fällt bestimmt noch etwas ganz anderes dazu ein.

In diesem Sinne bleibt mir nicht übrig als ein kurzweilige Pause bis zur nächsten Mugge zu wünschen 😉

Corona und Party? Wie ist die Realität?

Nun ist es soweit, Der erste September ist vorbei und es dürfen wieder Familienfeiern und bestimmte öffentliche Veranstaltungen durchgeführt werden.
Fakt ist: Die Leute sind party- und tanzwütig. Die ersten Veranstaltungen hatten ungewöhnlich hohe Besucherzahlen und die Stimmung war weitestgehend ausgelassen. Davon träumen die Veranstalter und DJ’s. Dennoch wurden die Besucherzahlen peinlichst genau eingehalten um Ärger mit den zuständigen Ämtern zu vermeiden. Bei privaten Veranstaltungen sah es ähnlich aus. Ausgelassene Stimmung und viel Tanz. Es lagen (fast) überall Besucherlisten für die Nachverfolgung im Ernstfall bereit und alle bewegten Servicekräfte haben einen Mund- und Nasenschutz getragen.

Wie sah es bei den Gästen aus? Diverse Liebkosungen und großartiges Händeschütteln wurde weitgehend vermieden. Allerdings hat sich kaum einer an “Sicherheitsabstände” gehalten. Getanzt wurde ebenfalls ohne besondere Einhaltung der Abstände. Leider hat sich auch nach mehrfacher Durchsage an die Optionen “Maske oder Abstand”.

Was heißt das für uns? Grundsätzlich ist es Aufgabe des Veranstalters, sich um die Einhaltung der Maßnahmen zu kümmern. Dennoch sollten wir zumindest gelegentlich darauf hinweisen und zumindest selbst den Abstand zum Publikum wahren. Diverse Spielchen mit direktem Körperkontakt und unausweichlicher Nähe sollten wir ebenfalls unterlassen, es sei denn es handelt sich eh um Pärchen oder enge familiäre Beziehungen. Lest Euch bitte auch den vorherigen Artikel zu Corona und Veranstaltungen durch.

Und rechtlich? Ich weiß es nicht. Ich denke mit dem regelmäßigen Hinweis auf die Einhaltung der Hygienekonzepte können wir zumindest sagen, wir haben es nicht einfach geschehen lassen. Wem das alles zu heiß ist, sollte aktuell von vornherein sämtliche Familienfeiern und Tanzveranstaltungen ablehnen.

Bleibt gesund und hofft auf eine schnelle Entspannung der Situation.

Corona und Veranstaltungen?

Ihr habt ein Booking für eine Familienfeier/Hochzeit/Geburtstag vor dem 31. August 2020? Dürft Ihr überhaupt bei dieser Veranstaltung auflegen? Wie sieht es bei Veranstaltungen ab dem 1. September aus? Gute Frage…

Ob Deine Veranstaltung in der “Krisenzeit” zulässig ist oder nicht, hängt von den Vorgaben ab, die dem Veranstalter auferlegt wurden. Diese sind regional sehr unterschiedlich und werden auch unterschiedlich von den zuständigen Ämtern und Behörden ausgelegt. Dabei geht es um Hygienestandart, Personenzahln, Zu- und Ausgänge, die Art der Veranstaltung und sicher auch Anforderungen an die Belüftung. Sichert Euch daher ab, in dem Ihr in Euren Vertrag eine Klausel aufnehmt, dass der Veranstalter zusichert, dass alle notwendigen Genehmigungen zur Durchführung dieser Veranstaltung (insbesondere die Zulässigkeit nach dem Bundesseuchengesetz) bei den zuständigen Ämtern und Behörden eingeholt wurden. Der vorgeschlagene Wortlaut ist keine rechtsverbindliche Grundlage eines Gerichts. Fragt daher Euren vertrauten Rechtsverdreher um einen geeigneten Wortlaut.

Falls Ihr bis jetzt noch keinen Künstlervertrag habt und einsetzt wird es höchste Zeit, da eventuelle Strafen unter Umständen empfindlich sein können. Was in so einen Vertrag noch alles rein kann, werde ich demnächst in einem neuen Beitrag beleuchten.

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